11.02.2025
i3mainz auf Oldenburger 3D-Tagen
Bei den Oldenburger 3D-Tagen am 4. und 5. Februar vertraten Jonas Veller und Jean-Jacques Ponciano das i3mainz. Jonas Veller stellte Resultate aus dem Projekt Codiro vor, wo 2024 das Positionserfassungssystem für Plattenwerkstücke prototypisch umgesetzt werden konnte. Das Messsystem ermöglicht, dass ein Fräsprozess nach einer manuellen Verschiebung des Werkstückes fortgesetzt werden kann. Auch konnte in dem Prozess sichergestellt werden, dass Fugen am Übergang eines gefrästen Werkstücks zu einem anderen die angestrebte Maximalbreite von einem Millimeter nicht überschreiten.
Jean-Jacques Ponciano präsentierte einen KI-gesteuerten Ansatz zur 3D-Rekonstruktion aus nur einem einzigen Bild, der eine Genauigkeit im Zentimeterbereich erreicht. Diese Methode wurde gemeinsam mit Claire Prudhomme entwickelt. Sie kombiniert Deformationsmodelle mit dem Segment Anything Model (SAM) von Meta, Vision Transformers und dem KnowDip-Framework, um das Verständnis und die Klassifizierung von Objekten zu verbessern. Durch diese hybride KI-Pipeline können präzise Segmentierungen, Feature-Extraktionen und adaptive Deformationen durchgeführt werden, was zu hochqualitativen 3D-Modellen führt. Das Ergebnis ist ein „manifold mesh“, das ohne weitere Bearbeitung sofort 3D-druckbar ist.